Konfetti, Kamelle, Kehrmaschine

StadtWerke Rösrath ziehen karnevalistisches Fazit

Als letzte Fußgruppe, liebevoll auch Appelsinefunke genannt, gehören die StadtWerke Rösrath alljährlich bei den Karnevalszügen in der Sülzstadt zum gewohnten Bild. Bewaffnet mit Laubsaugern und Besen, begleitet von zwei Kehrmaschinen, einem Müllfahrzeug von REVEA und zwei Pritschenwagen waren die Mitarbeiter des Baubetriebs auch in diesem Jahr wieder unterwegs, um die Hinterlassenschaften des jecken Treibens in Hoffnungsthal, Forsbach und Rösrath zeitnah zu beseitigen.

„An Karnevalssonntag waren wir mit zwölf, an Rosenmontag mit zehn Kollegen im Einsatz“, erzählt Markus Fritzen, Meister im Baubetrieb. „Dazu kamen noch zwei Mitarbeiter von REVEA und der Fahrer der Kehrmaschine von Remondis. Gemeinsam haben wir insgesamt 6 Tonnen karnevalistischen Müll beseitigt.“

Einige Schwierigkeiten bereitet in diesem Jahr das wechselhafte Wetter, wie Fritzen weiter ausführt: „Am Sonntag war es sehr windig, was uns ein wenig zu schaffen gemacht hat.

Dazu kam, dass es abends anfing zu schneien und einige Kollegen, die tagsüber schon im Aufräumtrupp unterwegs waren, zusätzlich noch in den Winterdienst mussten.“ Die teils noch Schnee-nassen Straßen am Montag trugen außerdem mit dazu bei, dass wesentlich mehr Kamelle liegenblieben als in den Vorjahren. Ein weiteres Problem für den Reinigungstrupp: die zunehmende Menge an Konfetti jeglicher Größe und Machart, die nur schwer von den Straßen zu entfernen sind.

Alles in allem zieht Fritzen mit seinem Team jedoch ein positives Fazit. Die Mitarbeiter der StadtWerke konnten weitgehend ungehindert vom jecken Treiben ihrer Arbeit nachgehen. Im Gegenteil blieb manch ein Jeck noch so lange am Zugweg stehen, bis auch die Appelsinefunke durchgezogen waren.