Lebensmittel nicht verschwenden

Europäische Woche der Abfallvermeidung widmet sich dem sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln

Auf europäischer Ebene werden jedes Jahr rund 60 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, mehr als die Hälfte davon in den privaten Haushalten. Dies entspricht etwa 70 Kilogramm an Lebensmitteln pro Kopf. Unter dem Motto „Bis zum letzten Krümel: Lebensmittel sorgsam verwenden“ widmet sich die diesjährige Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV) – Europas größter Kommunikationskampagne für Abfallvermeidung – vom 16. bis 24. November dem wichtigen Thema der Vermeidung von Lebensmittelabfällen.

„Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen stellt einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz dar“, betont Christoph Schmidt, Vorstand der StadtWerke Rösrath. „Es wird viel zu viel verschwendet im Lebensmittelbereich – leider auch viele Lebensmittel, die noch gut verwertbar sind und genossen werden könnten.“ Dabei sei es gar nicht so schwer, die Verschwendung von Lebensmitteln schon im Ansatz zu vermeiden, wie Schmidt fortfährt: „Es würde schon viel helfen, wenn wir bereits vor dem Einkauf überlegen, ob wir ein Nahrungsmittel wirklich brauchen und auch rechtzeitig verbrauchen können. Lebensmittel sind Produkte, die mit viel Ressourcen- und Energieeinsatz hergestellt werden, und zu viele davon landen im Müll. Gerade als Verbraucherin und Verbraucher können wir hier alle einen wichtigen Beitrag leisten.“

Bereits zum fünfzehnten Mal findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung zeitgleich in ganz Europa statt unter den Vorzeichen „Reduce. Reuse. Recycle.“.

Zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Industrie, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft zeigen im EWAV-Zeitraum öffentlich europaweit mit eigenen Aktionen innovative Ideen und zukunftsweisende Projekte rund um die Vermeidung von Lebensmittelabfällen und andere Alternativen zur Wegwerfgesellschaft und Ressourcenverschwendung auf.

Alle Beiträge aus Deutschland sind auf der Website www.wochederabfallvermeidung.de zusammengefasst.

Die Aktivitäten für Deutschland koordiniert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), sie werden gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und vom Umweltbundesamt begleitet.